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Ich hatte vorher nie die Bibel gelesen, und eines Morgens habe ich eine Bibel abgeholt, die auf meinem Schreibtisch lag. Ich begann das Buch Matthäus zu lesen. Nach den Geschlechtsregistern, kam zu Vers 18, der sagt, "Die Geburt Christi war aber also getan." Nach dem ersten Kapitel, war mein Interesse geweckt, also habe ich weitergelesen: das zweite und dritte Kapitel. Nach dem vierten Kapitel war ich völlig gefesselt. Ich wollte die Geschichte weiter verfolgen, also habe ich weitergelesen.
Nachdem ich das siebte Kapitel beendet hatte, war ich über das Gelesene sehr erstaunt. Wahrlich kann ich ohne Zögern sagen, daß niemand, der die Stimme Jesu an jenem Tag hörte, seinen Worten so intensiv gelauscht hat, wie ich an jenem Morgen, als ich sie gelesen habe. Niemand auf jenem Berg der die Predigt des Herrn mit seinen eigenen Ohren hören konnte, war so bewegt wie ich an jenem Morgen, als ich seine Worte angenommen habe. Ich war sehr verwundert über das was ich erfahren hatte. Also habe ich fortgefahren zu lesen.
Jedes Wort von jedem Kapitel war lebendig. Jede Silbe hat innerhalb meiner Seele mitgeklungen. Die größte Geschichte, die je erzählt wurde, wurde mir an jenem Morgen persönlich erzählt. Ausdrücklich mir ganz persönlich, von Angesicht zu Angesicht. Schließlich erreichte ich Kapitel 14, wo Jesus auf dem Wasser geht, und den erschrockenen Jüngern zuruft: "Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht!" Dies war fast zu viel für mich. Dieser Mann, Jesus Christus, war plötzlich für mich die Antwort zum Geheimnis des Lebens. Das Geheimnis des Lebens war nicht in einem Kontinuum von Wahrheiten verborgen, vielmehr offenbarte sich dieses Geheimnis in diesem Mann. Ja, jener Mann war für mich die Wahrheit selbst. In jenem Moment, war für mich Jesus Christus die verkörperte Wahrheit. Jede Frage, jede Sehnsucht, die ich je gehabt hatte, war in diesem Moment in ihm geantwortet.
Als ich das Kapitel beendet hatte, habe ich die Bibel auf meinem Schoß gelegt, zum Himmel aufgeblickt, und gesagt, "Jesus, Herr, ich weiß das du die Wahrheit bist, doch, das weiß ich sicher. Ich weiß das du die Wahrheit bist, Jesus. Und ich würde liebend gerne so handeln, wie du befiehlst, aber daß ist nicht möglich. Aber Jesu, ich weiß, das du die Wahrheit bist.
Plötzlich, in einem Moment, in einem Augenblick, hat sich mir Jesus Christus, der Herr der Herrlichkeit, vorgestellt. Der Jesus, "da oben," war plötzlich in mir, um mit mir zu reden, mich zu trösten, sich mit mir zu unterhandeln. Ich hörte seine Stimme, wie er in Johannes 10 versprochen hat.
In jenem Augenblick war ich für einen kurzen Moment physisch blind; aber nicht von einem äußeren LIcht, sondern von einem Licht, daß von innerhalb gekommen ist, ein Licht heller und weißer "daß es kein Färber auf Erden kann so weiß machen." Ich konnte wirklich für einige kurze Momente nicht sehen, so als hätte ich in das helle blendende Licht eines Kamerablitzes gestarrt.
Ich war sofort eine neue Kreatur in Christo Jesu, und siehe! Wie kostbare sein Stimme und seine Gegenwart war, und wie herrlich war die Schrift erfüllt -
"Und auch euch, da ihr tot waret durch Übertretungen und Sünden, in welchen ihr weiland gewandelt habt nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Fürsten, der in der Luft herrschet, nämlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens, unter welchen wir auch alle weiland unsern Wandel gehabt haben in den Lüsten unsers Fleisches, und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur, gleichwie auch die andern; aber GOtt, der da reich ist von Barmherzigkeit, durch seine große Liebe, damit er uns geliebet hat: da wir tot waren in den Sünden, hat er uns samt Christo lebendig gemacht (denn aus Gnaden seid ihr selig worden) und hat uns samt ihm auferwecket und samt ihm in das himmlische Wesen gesetzt in Christo JEsu, auf daß er erzeigete in den zukünftigen Zeiten den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte über uns in Christo JEsu. Denn aus Gnaden seid ihr selig worden durch den Glauben, und dasselbige nicht aus euch, GOttes Gabe ist es." Epheser 2:1-8
Der Herr Jesus ist seit jener Zeit bei mir gewesen, und ich werde seitdem, durch ihn geleitet und höre seine Stimme, wie er versprochen hat, denn die Zusagen Jesu Christi hören nie auf. Trotz meiner Unvollkommenhaftigkeiten und vielen Übertretungen, bleibt Jesus den Seinen treu und reinigt sie mit seinem eigenem Blut, wie geschrieben steht, "so bleibet er treu; er kann sich selbst nicht leugnen." 2 Timotheus 2:13
Diese Zusage gilt jedem, der den Herrn Jesus Christus in Wahrheit anruft.
"Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." John 6:37
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